Aktuelles

An dieser Stelle möchten wir Sie über aktuelle Ereignisse und Termine unseres Dienstes informieren.

Dankeschön-Abendessen für Ehrenamtler

Über eine Einladung für ein gemeinsames Abendessen durften sich die Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes der ACD – Aachen Stadt freuen. Als Dank für ihre wertvolle und wichtige Arbeit mit schwerkranken und sterbenden Bewohnern in ihrer Einrichtung hatten Peter Rode, Leiter des Altenheims St. Elisabeth, und Pflegedienstleiterin Doris Szeberenyi zu diesem Essen eingeladen.

Küchenleiter Achim Schaumann verwöhnte mit seinem Team die rund 25 Helferinnen und Helfer mit einem raffinierten Drei-Gänge-Menü, das bei allen großen Anklang fand. Überhaupt war die Freude über die Anerkennung ihrer Arbeit bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern groß. Peter Rode betonte in einer kleinen Ansprache jedoch, dass die Helferinnen und Helfer diese Wertschätzung mehr als verdient hätten.

So war es ein sehr vergnüglicher Abend für die Mitarbeiter mit einem leckeren Essen und vielen guten Gesprächen.


Hospizdienst freut sich über neue Ehrenamtler

Der ambulante Hospizdienst der ACD – Aachen Stadt freut sich über neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 13 Teilnehmer haben vom Mai 2015 bis April 2016 einen Befähigungskurs absolviert, der insgesamt 100 Stunden umfasst hat.

In dem Kurs wurden die Teilnehmer auf ihre zukünftigen Aufgaben als Begleiter schwerkranker und sterbender Menschen stetig vorbereitet. Themen bei den Kursabenden waren u.a. Verlust, Abschied und Trauer aber auch Hoffnungsbilder und Kraftquellen wurden besprochen. Ein weiterer Aspekt war der Umgang mit den Angehörigen im Sterbeprozess.

Die neuen Hospizmitarbeiter wurden nun in einer kleinen Feierstunde mit ihrem Zertifikat ausgezeichnet und sind z.T bereits im Einsatz.


Zehn Jahre ambulanter Hospizdienst

Zuhören, begleiten, da sein – seit einem Jahrzehnt stehen für die Kollegen des ambulanten Hospizdienstes der Aachener Caritasdienste – Aachen Stadt die Bedürfnisse schwerkranker Menschen und deren Familien im Mittelpunkt.

Am vergangenen Freitag stand nun aber der ambulante Hospizdienst einmal selbst im Mittelpunkt, denn im Westend-Pavillon des Altenheims St. Elisabeth wurde das zehnjährige Bestehen des Dienstes gefeiert. Mit dabei war neben dem Geschäftsführer der Aachener Caritasdienste (ACD), Ralf Kaup, und der hauptamtlichen Koordinatorin des Dienstes, Annette Busch, auch die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages lobte ausdrücklich die Arbeit der Hospizdienstmitarbeiter. „In der Gesellschaft wird das Thema Tod immer noch tabuisiert und es ist Ihr Verdienst, dass diese Tabuisierung schwindet“, so Ulla Schmidt, die ebenfalls betonte, dass starkes Ehrenamt professionelle Strukturen brauche, um zu funktionieren.

Professionell geleitet wird der ambulante Hospizdienst seit seiner Entstehung von Annette Busch. Sie bedankte sich bei ihren Kollegen und Unterstützern und gab den zahlreichen Gästen in einer kurzen Ansprache einen Einblick in die Arbeit des Dienstes und berichtete, wie alles angefangen hat. Mit drei ehrenamtlichen Kollegen ist der Dienst damals gestartet, heute sind es 31 Ehrenamtler und der nächste Kurs mit 13 Teilnehmern steht kurz vor seinem Abschluss.

Begleitet wird dieser Befähigungskurs von Klinik- und Psychiatrieseelsorger Ulrich Roth, der in seiner Festrede erklärte, wie schwierig es ist, einem totkranken Menschen beizustehen und was diese Aufgabe für einen Helfer bedeutet. „Niemand stirbt gerne, keiner will sich für immer verabschieden“, so Ulrich Roth, der weiter erklärte, dass dieser „Sterbeschmerz“ aber gesehen und gehört werden will und dass Hospizhelfer an dieser Stelle gefragt sind, die das Herz des Kranken verstehen und immer wieder lernen, es neu zu verstehen.

Wie wertvoll hospizliche und palliative Arbeit für schwerkranke Menschen ist, stellte dann noch einmal Prof. Dr. Roman Rolke, Direktor der Klinik für Palliativmedizin am UK Aachen, in seiner Ansprache heraus und betonte, dass nicht jeder Mensch die Voraussetzung mitbringe in diesem Bereich tätig zu sein. Wer es sein möchte, brauche Haltung und die Fähigkeit, sich berühren zu lassen.

Dass sich durch die Arbeit der Hospizdiensthelfer und Mitarbeiter auf Palliativstationen in Krankenhäusern und Kliniken in den vergangenen Jahrzehnten vieles verändert hat, erklärte in seiner Ansprache Ralf Kaup. Und er betonte, dass auch die vielen Ehrenamtler des ambulanten Hospizdienstes der ACD ihren Teil dazu beigetragen hätten. Letztlich habe sich ebenfalls im politischen Bereich einiges getan, um diese wertvolle Arbeit zu unterstützen. „Doch in dem Bereich bleiben immer noch Probleme“, so Ralf Kaup, und diese Schwierigkeiten seien noch zu lösen, wenn in Zukunft schwerkranke Menschen und ihre Familien optimal versorgt werden sollen.